Wasserdampfvergasung
Erzeugung von Wassergas mit Hilfe von Wasserdampf aus Fine Solids.
Wasserdampfvergasung
Wasserdampfvergasung ist seit Ende des 19.Jhdt. im chemischen Anlagenbau eine anerkannte Technologie zur Erzeugung von Wassergas aus Wasserdampf und Feststoffen. Unter Feststoffen versteht man Stoffe aus einer C/H/O Zusammensetzung. In einem Reaktor wird überhitzter Wasserdampf bei einer Temperatur von 800°C bis 1000°C mit einem fein zerkleinerten Feststoff in Kontakt gebracht. Unter Feststoff versteht man z.B. Altholz ( A1... A3), Schalen, Spelzen, Kerne, Plastik ( PE, PEHD, PP, PS, PPP, ... ) oder CFK, Holz und GFK aus Flügelblätter von Windkraftanlagen, oder CFK aus Fahrzeugen,... . Dabei entsteht eine Gas- und Dampfmischung aus Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Methan, Wasserdampf, Ethan, Wasserstoff,... das abgekühlt wird, das gefiltert wird, das gewaschen wird und mit Hilfe eines Verdichters aus dem Reaktor gesaugt wird und dann verdichtet wird, um dann in einer Methanisierung zu synthetischem Methan umgewandelt wird.
Wasserdampfvergasung
Stoffe aus (C/H/O) in Form von Feinteilen ( Fine Solids ) werden mit Wasserdampf zu Wassergas ( Heizwert 3,0 kWh/m³ bis 4,0 kWh /m³ ) umgewandelt. Wassergas besteht aus Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff. Der Umsetzungswirkungsgrad im Reaktor liegt bei 85%. der Wasserdampfprozess ist endotherm, es wird Wärme über den überhitzten Wasserdampf zugeführt. Der Prozess findet in einem stationären aufgeblähten Wirbelbett aus Dolomitsand angereichtert mit Eisenoxid ( FeO) statt.
Hydrogen Gruber Schmidt GmbH
FN: 580509 s
ATU 78358849